Emmi ist die führende Herstellerin von hochwertigen Milchprodukten in der Schweiz mit einer eigenen Präsenz in 15 Ländern. Ihre Qualitätsprodukte vertreibt Emmi in rund 60 Ländern und stellt diese an 72 eigenen Produktionsstandorten in 13 Ländern her. Das Unternehmen beschäftigt rund 12’000 Mitarbeitende, von denen etwa 75 % ausserhalb der Schweiz tätig sind.
Weniger Reaktion, mehr Proaktivität: Mit der Teams App RunTheCloud filtert Emmi relevante Microsoft-Neuerungen – verständlich und rollenspezifisch. Callista Hulliger-Eberhardt, Teamlead Digital Experience, und Chiara-Maria Wagner, Application Manger Digital Experience, erzählen, wie sie Ordnung in die Update-Flut bringen, Mehrarbeit und Ärger durch Verpasstes reduzieren – und wie Microsoft-Meldungen sogar Freude machen können.
Callista, du bist Teamlead Digital Experience bei Emmi. Deine Tagline auf LinkedIn lautet: Driving digital collaboration and empowering teams through Microsoft 365 & AI innovation with Copilot. Was steckt dahinter?
Callista Hulliger-Eberhardt: Für uns ist die KI-gestützte Zusammenarbeit der nächste logische Schritt in der digitalen Entwicklung – quasi das nächste Level des Enablements. Damals, mit der Einführung von EmmiConnect, haben wir die nationale Belegschaft «enabled», standort- und zeitunabhängig effizienter zusammenzuarbeiten. Seit Beginn des internationalen Rollouts setzen wir diesen Weg konsequent fort. Dabei leitet uns nicht der technologische Fortschritt an sich, sondern der konkrete Mehrwert für die Menschen.
Wenn du auf die letzten Jahre zurückblickst – insbesondere auch auf die Einführung von EmmiConnect auf Basis Microsoft 365: Was waren für dich die zentralen Learnings?
Callista Hulliger-Eberhardt: In einem Wort: Adoption. Die Einführung neuer Tools funktioniert nur, wenn man die Menschen begleitet – technisch und kommunikativ. Es reicht nicht, auf Fragen und Probleme zu reagieren. Man muss vorausdenken und proaktiv die Hürden senken, um Stolperfallen zu vermeiden.
Was sich besonders bewährt hat: das Denken in Massnahmen mit konsequentem Blick auf die User. Anstatt nur Anleitungen zu verlinken, haben wir von Anfang an auf qualitativ hochwertigen Support gesetzt.
Chiara-Maria Wagner: Genau, an den Standorten haben wir auch einige Key User aufgebaut. Ihre Aufgabe ist es, Kolleginnen und Kollegen proaktiv aufzuzeigen, wie sie mit den neuen Tools besser arbeiten können – und sie dafür zu begeistern.
Callista Hulliger-Eberhardt: … und das mit einer klaren Kommunikation in allen erforderlichen Sprachen. Von den E-Learnings bis hin zu den persönlichen Beratungen in den einzelnen Bereichen.
«Die Einführung neuer Tools funktioniert nur, wenn man die Menschen begleitet – technisch und kommunikativ. Es reicht nicht, auf Fragen und Probleme zu reagieren. Man muss vorausdenken und proaktiv die Hürden senken, um Stolperfallen zu vermeiden.»
— Callista Hulliger-Eberhardt: Teamlead Digital Experience
Emmi und MondayCoffee verbindet eine langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft. Ihr wart auch einer der ersten Pilotkunden bei der Entwicklung unseres neuesten Services RunTheCloud – heute als Microsoft Teams App verfügbar. Die App bietet einen kuratierten Newsfeed, der die monatlich rund 300–400 Benachrichtigungen von Microsoft nach Relevanz filtert und gezielt für unterschiedliche Rollen mit konkreten Handlungsempfehlungen anreichert.
Was hat euch dazu bewogen, diesen neuen Service frühzeitig zu testen? Welche Herausforderung oder Chance habt ihr dadurch adressieren können?
Callista Hulliger-Eberhardt: Ganz ehrlich – wir wurden regelrecht überflutet mit Neuerungen. Es war ein immenser Aufwand einzuschätzen, was relevant ist und was nicht. Und manchmal haben wir dadurch Dinge verpasst, was zu Mehrarbeit führte. Mit RunTheCloud wollten wir unsere Teams entlasten und diese Lücken schliessen.
Chiara-Maria, eure Erfahrungen und unser monatlicher Austausch haben wesentlich zur Entwicklung der neuen RunTheCloud Teams App beigetragen. Wie habt ihr diesen Co-Creation-Prozess erlebt? Was war für euch besonders wertvoll daran?
Chiara-Maria Wagner: Mit unseren Bedenken, Ideen und Wünschen gehört zu werden. Wir hatten nie den Eindruck, gegen eine Wand zu sprechen. Selbst Details und Kleinigkeiten, die im Alltag Zeit sparen, konnten wir jederzeit anbringen – und diese wurden dann auch umgesetzt. Ein Beispiel: Die taskübergreifende Suchfunktion wurde nach meinem Input verbessert. Nur auf die Anpassungen des Aufgaben-Icons in der Teams App warte ich noch ... (lacht)
Wie hat sich RunTheCloud in euren Arbeitsalltag und eure Prozesse integriert? Und wie hat sich dadurch euer Umgang mit Microsoft-Updates verändert?
Chiara-Maria Wagner: Unser Bewusstsein darüber, was Microsoft alles plant und worauf wir uns einstellen müssen, ist geschärft. Früher waren wir von den vielen Meldungen überfordert und haben eher abgewartet und reagiert. Heute wissen wir frühzeitig, was kommt. Wir sind bereit und können Aufgaben rechtzeitig verteilen.
Mit RunTheCloud hat jeder eine eigene Übersicht und kann nach den Updates, Services und Themen filtern, die für das eigene Aufgabengebiet relevant oder interessant sind. Statt Informationsflut gibt es «Snackable Bites». Das hilft bei der Kommunikation und Aufgabenverteilung.
Callista Hulliger-Eberhardt: Ja, alle zwei Wochen treffen wir uns im Team. Mit RunTheCloud können wir uns optimal vorbereiten: hervorheben, was für das Team wichtig ist, Inhalte verständlich erklären und konkrete Aufgaben daraus ableiten – wie einen Post absetzen oder den Service Desk informieren.
Chiara-Maria Wagner: Die Aufgaben lassen sich dank der Integration des Microsoft Planners optimal steuern. Jeder hat seine persönlichen Ablagen, kann aber genauso alles mit allen teilen. Die Originalnachricht von Microsoft bleibt abrufbar. Will ich die Zusammenfassung einer Neuerung, die RunTheCloud bereitstellt, vertiefen, kann ich also jederzeit auch auf die Originalnachricht zugreifen. Will ich noch mehr wissen, kann ich mich über die bei jeder Neuerung angegebene Nummer weiter informieren.
Callista Hulliger-Eberhardt: RunTheCloud ist so aufgebaut, dass wirklich jeder damit zurechtkommt. Die Zusammenfassung, die die App zur Verfügung stellt, ist in verständlicher Sprache geschrieben – also auch für Nicht–Techies leicht zugänglich.
«Früher waren wir von den vielen Meldungen überfordert und haben eher abgewartet und reagiert. Heute wissen wir frühzeitig, was kommt. Wir sind bereit und können Aufgaben rechtzeitig verteilen»
— Chiara-Maria Wagner, Application Manger Digital Experience
Welche drei Aspekte von RunTheCloud schaffen euch aus eurer Sicht den grössten Mehrwert bei Emmi?
Chiara-Maria Wagner: Die Informationsflut wird runtergebrochen. Themen können zielgerichtet an der richtigen Stelle adressiert werden. Relevante Neuerungen lassen sich zeitnah und proaktiv steuern, sodass kein Feuerlöschen mehr notwendig ist. Im Normalfall läuft alles so weiter, wie es soll. Und manchmal sorgt eine Neuerung sogar für Begeisterung im Team.
RunTheCloud bietet auch Informationen zu Legal-Themen. Das nutzen wir zwar nicht, ich kann mir aber vorstellen, dass das für Firmen im regulierten Umfeld von grossem Benefit sein kann.
Chiara-Maria, mittlerweile steht RunTheCloud auch als Testversion im Teams App Store zur Verfügung. Was ist für dich das überzeugendste Argument, warum andere Industrieunternehmen die App herunterladen und testen sollten?
Chiara-Maria Wagner: Für die IT bringt der Service vor allem Struktur und Kontrolle. Du hast die Möglichkeit, die für dich relevanten Informationen zu selektieren, einzuordnen und proaktiv Handlungsempfehlungen daraus abzuleiten.
Aus Business-Sicht bedeutet RunTheCloud mehr Planungssicherheit, bessere Vorbereitung und weniger Risiko: Du weisst jederzeit, was kommt, und kannst dich und dein Team darauf vorbereiten. So werden Neuerungen nicht zum Stressfaktor, sondern wecken Vorfreude.
