16. September 2026
15 Min. Lesezeit

Erfolgreiches SharePoint-Intranet aufbauen: Mehr als nur Technologie

MondayCoffee • Redaktion

Mit den SharePoint-Standardfunktionen lässt sich ein Intranet schnell aufbauen. Entscheidend ist jedoch, ob es auch nach mehreren Jahren noch strukturiert, aktuell und wartbar bleibt – statt zur digitalen Ablagewüste zu werden, der Mitarbeitende nicht mehr vertrauen und deshalb wieder auf E-Mail und Chat ausweichen. Genau hier setzt CoffeeNet 365 an: SharePoint liefert die Plattform, CoffeeNet 365 ergänzt die Betriebs- und Governance-Mechanismen, damit daraus eine langfristig strukturierte, skalierbare und wartbare Informationsplattform wird.

Unternehmen, die ihr M365 wirklich im Griff haben

Das Thema kurz und kompakt:

SharePoint ohne Konzept:

SharePoint liefert Speicher und Seiten, aber keine Struktur, die Konsum von Inhalten und aktive Zusammenarbeit sinnvoll verbindet, verstreutes Wissen bleibt dabei auch für KI-Anwendungen wie Copilot unbrauchbar.

Architektur vor Inhalt:

Ein funktionierendes Intranet braucht eine klare Informationsarchitektur, News-Konzepte, Berechtigungen und Governance.

Regeln statt Einzelfälle:

Damit einmal definierte Strukturen und Berechtigungen nicht immer wieder manuell nachgebaut werden müssen, braucht es Regeln, die automatisch mit wachsender Organisation mitskalieren.

CoffeeNet 365 als Vorlage:

CoffeeNet 365 erweitert SharePoint um Funktionen für Standardisierung, Governance und Automatisierung. Statt Strukturen lediglich zu definieren, werden diese technisch um- und durchgesetzt.

Die IT startet oft mit SharePoint, weil die Lizenz ohnehin vorhanden ist und erste Seiten sowie Inhalte schnell aufgesetzt sind. Was dabei häufig fehlt, ist die konzeptionelle Vorarbeit: Welche Struktur soll das Intranet tragen? Welches Navigations- und News-Konzept braucht es? Wie wird die Inhaltsqualität gesichert, und wie werden neue Seiten oder Inhalte eingebunden? Die folgenden Abschnitte zeigen, wo es schiefgehen kann und welche Entscheidungen vorher feststehen sollten.

Grenzen von SharePoint ohne Struktur-Konzept

SharePoint gehört zu den leistungsfähigsten Systemen für Dokumente und Seiten im Microsoft-365-Ökosystem. Laut Microsoft kann damit jeder Benutzer schnell hochfunktionelle Intranetseiten erstellen, ohne Code oder andere schwierige Anpassungen schreiben zu müssen.

Genau diese Zugänglichkeit wird jedoch zum Problem, wenn kein Konzept dahintersteht. Ohne vorheriges Konzept entstehen typischerweise drei wiederkehrende Probleme.

1. Uneinheitliche Struktur ohne verbindliche Vorgaben

Ohne ein Konzept, das für alle Abteilungen gilt, wird der Aufbau zur Bastelarbeit:

  • Mehrere Personen erstellen manuell und unabhängig voneinander Seiten und Inhalte.

  • Jede Seite sieht anders aus.

  • Mitarbeitende wissen nie, wo sie welche Information finden.

Das Ergebnis zeigt sich auch in der Nutzung selbst.

2. Wachsende Komplexität ohne Governance-Automatisierung

Was bei einzelnen Seiten noch manuell machbar ist, wird bei mehreren Dutzend zum eigenständigen Verwaltungsproblem. Ohne automatisierte Regeln muss jede neue Seite wieder von Hand eingerichtet werden – mit denselben Entscheidungen, die vorher schon getroffen wurden.

Diese drei Probleme haben einen gemeinsamen Nenner: Sie entstehen, weil eine Architektur fehlt, die von Anfang an feststeht.

Die Komplexität wächst dabei nicht linear, sondern potenziert sich: Jede zusätzliche Abteilung und jeder neue Standort bringt eigene Sonderfälle mit sich. Verlässt die Person, die den Überblick über all das hatte, das Unternehmen, verliert das Intranet praktisch von einem Tag auf den anderen seine Pflege, wenn diese Zuständigkeit nicht in Regeln statt in einem Kopf verankert ist.

3. Kein Collaboration-Layer für aktive Zusammenarbeit

SharePoint liefert den Speicher- und Seiten-Container für Inhalte. Was SharePoint im Standard dagegen nicht liefert, ist ein Collaboration-Layer für die aktive Zusammenarbeit, aus der diese Inhalte erst entstehen.

Wird diese Trennung nicht mitgedacht, verpassen Unternehmen die Chance, aus einem Intranet eine moderne Collaboration- und Kommunikationsplattform zu machen.

Gut zu wissen

SharePoint ist stark in Struktur, Rechteverwaltung und einheitlicher Darstellung, aber der Ort, an dem Inhalte entstehen, etwa Diskussionen, Abstimmungen und Entwürfe, ist nicht primär SharePoint, sondern Microsoft Teams. Wird das nicht mitgedacht, findet die Zusammenarbeit wieder in E-Mails oder unstrukturierten Chats statt, die niemand mehr nachvollziehen kann. CoffeeNet 365 verknüpft beide Ebenen technisch: Ergebnisse aus Teams-Arbeitsräumen lassen sich gezielt an das Intranet übergeben, ohne dass Inhalte manuell kopiert oder Formate neu aufgesetzt werden müssen, ein Standard-SharePoint bietet diese Brücke nicht.

Allgemeine Probleme von Intranets

Ihr Intranet ist da, aber ist es auch da, wo Ihre Mitarbeitenden es brauchen? Gesucht wird trotzdem per E-Mail nachgefragt, News werden doppelt verschickt, und irgendwo zwischen Outlook, Wiki, Laufwerk und Teams-Chat verliert sich das Wissen, das eigentlich alle finden sollten. Sieben Symptome tauchen dabei besonders regelmässig auf.

  • Schlechte Suchfunktion: Eine Anfrage liefert keine, irrelevante oder hunderte unsortierte Treffer, weil oft nur der Dateiname statt des Inhalts durchsucht wird und Synonyme nicht erkannt werden. Mitarbeitende wissen, dass eine Information existiert, finden sie aber nicht und fragen stattdessen per E-Mail nach, was Zeit kostet und das Vertrauen in das System untergräbt.

  • Veraltete Inhalte: Ohne klares Redaktionskonzept ist niemand explizit für die Aktualität verantwortlich, Organigramme zeigen längst ausgeschiedene Personen, Richtlinien verweisen auf überholte Prozesse. Sobald Mitarbeitende einmal auf eine falsche Angabe gestossen sind, hinterfragen sie die Aktualität aller Inhalte, selbst wenn andere Seiten korrekt gepflegt sind.

  • Unübersichtliche Struktur: Wächst ein Intranet über Jahre ohne übergeordnetes Konzept, legt jede Abteilung eigene Ordner und Bezeichnungen an, wodurch tief verschachtelte Hierarchien entstehen. Mitarbeitende lernen bei jedem Abteilungswechsel praktisch neu, wie das Intranet funktioniert.

  • Geringe Nutzung: Weil Suche, Aktualität und Struktur nicht funktionieren, wird das Intranet nur noch für das Nötigste angesteuert und als reine Ablage wahrgenommen. Das wird zur selbsterfüllenden Prophezeiung: Je seltener es genutzt wird, desto weniger Aufmerksamkeit und Budget erhält es.

  • Fehlende Adoption: Informationen werden weiterhin per E-Mail verschickt statt zentral publiziert, im schlimmsten Fall sogar doppelt, aus Sorge, eine News werde sonst nicht gelesen. Damit erübrigt sich für Mitarbeitende der Grund, das Intranet überhaupt aufzusuchen.

  • Informationssilos: Wissen verteilt sich auf Wiki, Netzlaufwerk, Chat und E-Mail-Postfächer, ohne dass diese Systeme verknüpft sind. Dieselbe Information existiert dadurch mehrfach in unterschiedlichen Versionen, niemand weiss, welche Version gilt.

  • Content Management als Hürde: Wird das System selbst als zu komplex wahrgenommen, sinkt die Bereitschaft, eigenes Wissen zu teilen. Ein Intranet lebt aber von Kommunikation in beide Richtungen, ist die Hürde zu hoch, versiegt der Beitrag von unten, und das Intranet wird zum reinen Verkündungskanal.


Verstreutes Wissen lässt sich nicht nur schlecht finden, es liefert auch keiner KI-Lösung eine verlässliche Grundlage: Ein unstrukturiertes SharePoint bedeutet laut einer Analyse von SharePoint Library heute nicht nur schwer auffindbare Dateien, sondern auch schlechte Antworten vom KI-Assistenten.

Standard-SharePoint liefert gegen diese sieben Symptome keine eingebaute Abhilfe, jedes Unternehmen müsste Suche, Aktualitätsprüfung, Struktur und Adoption einzeln und manuell lösen. CoffeeNet 365 setzt stattdessen mit vorkonfigurierten Mechanismen an genau diesen sieben Symptomen an: Die Content-Freshness-Funktion hält Inhalte aktuell, die Template Engine erzwingt einheitliche Struktur, und die Rule Engine automatisiert Governance, statt sie von Einzelpersonen abhängig zu machen.

Experten-Tipp

Struktur der Zusammenarbeit

Verlassen Sie sich nie auf eine einzelne Person, um Ihr Intranet am Leben zu halten – verlassen Sie sich auf Regeln. Governance darf nicht im Kopf einzelner Administratoren stecken, sondern muss von Anfang an in der Architektur verankert sein: automatisierte Vorlagen, klar definierte Berechtigungsstufen und feste Strukturregeln, die für jede neue Abteilung, jeden neuen Standort und jedes neue Thema automatisch greifen. Und wer nach einer Lösung sucht, sollte die richtige Frage stellen: «SharePoint» oder «Intranet» sind als Suchbegriffe eigentlich falsch – es geht nicht um ein einzelnes Werkzeug, sondern um die Struktur der gesamten Zusammenarbeit. Genau hier setzt CoffeeNet 365 an: Es löst den fehlenden Collaboration-Layer, die uneinheitliche Struktur und die wachsende Komplexität als Gesamtkonzept, statt drei Einzelprobleme separat zu flicken.

Andreas Hänni

Partner bei MondayCoffee

Die Architektur eines funktionierenden SharePoint-Intranets

Ein funktionierendes SharePoint-Intranet braucht zwei Ebenen, auf denen Arbeit stattfindet, und eine einheitliche Seitenstruktur, in der die Ergebnisse landen. Beides muss vor dem Rollout feststehen, sonst entscheidet später jede Abteilung für sich.

Zwei Ebenen für Intranets: Präsentations-Layer und Collaboration-Layer

Ein Intranet braucht zwei Ebenen: den Präsentations-Layer, auf dem fertige Inhalte landen, und den Collaboration-Layer, auf dem sie erst entstehen.

  • Präsentations-Layer: das eigentliche Intranet, auf dem Ergebnisse landen, sobald sie präsentationsreif sind, etwa eine Startseite, eine Abteilungsseite, News oder Prozessbeschreibungen. Stark in Struktur, Rechteverwaltung, Auffindbarkeit und einheitlicher Darstellung.

  • Collaboration-Layer: der Ort, wo Menschen tatsächlich zusammenarbeiten. In Chats, Kanälen, Besprechungen und gemeinsam bearbeiteten Dokumenten, bevor ein Ergebnis reif genug ist, um im Intranet veröffentlicht zu werden.


Beide Ebenen bedingen einander, sie sind kein Gegensatz. Ohne Collaboration-Layer bleibt der Präsentations-Layer leer, es gibt nichts Fertiges, das dort landen könnte. Ohne Präsentations-Layer verlieren sich die Ergebnisse der Zusammenarbeit wieder im Chatverlauf, statt sauber und strukturiert im Intranet zu münden.

Im Standard-SharePoint müssen Unternehmen diese Verbindung selbst herstellen, etwa durch manuelle Links oder eigene Prozesse. CoffeeNet 365 bildet sie über die Layer-Integration technisch ab: Ein Dokument wird dort veröffentlicht, wo es entstanden ist, ohne Tool-Wechsel und ohne Medienbruch zwischen Teams-Arbeitsraum und Intranet.

Gut zu wissen

Management-Vordenker Dr. John Kotter beschreibt in „Accelerate!“, dass klassische, hierarchische Strukturen allein nicht mehr ausreichen und ein ergänzendes, netzwerkartiges System braucht, in dem Teams eigenständig zusammenarbeiten. Genau dieses Zusammenspiel aus stabiler Struktur und agilem Netzwerk macht eine Organisation zugleich stabil und geordnet wie auch flexibel und schnell handlungsfähig.

Seiten-Architektur: Startseite, Abteilungen, Standorte

Ein funktionierendes SharePoint-Intranet folgt einem klaren Bauplan. Auf einer zentralen Startseite laufen Nachrichten aus allen Bereichen zusammen. Dabei fliessen nicht nur Neuigkeiten aus Abteilungen und Standorten ein, sondern auch relevante News aus Team-, Projekt- und Arbeitsgruppenräumen, sodass auf der Startseite ein vollständiges Bild der Organisation entsteht. Darunter liegen zum Beispiel:

  • Abteilungsseiten

  • Standortseiten

  • Seiten zu Produkten und Dienstleistungen

  • Projektseiten

  • Seiten für Gremien

Jeder dieser Seiten-Typen folgt derselben strukturellen Logik.

In Standard-SharePoint entsteht diese Logik nicht automatisch: Jede neue Abteilungs- oder Standortseite wird einzeln angelegt, und ohne verbindliche Vorlage entscheidet jede Abteilung selbst über Aufbau und Navigation.

CoffeeNet 365 liefert diese Logik stattdessen als Vorlage über die Template Engine mit: Neue Seiten übernehmen Struktur, Navigation und Berechtigungen automatisch. Für Mitarbeitende heisst das: Sie finden auf jeder Abteilungs- oder Standortseite dieselbe Struktur wieder und müssen sich nicht neu orientieren, egal ob sie zum ersten Mal dort landen oder zwischen Abteilungen wechseln.

Die Architektur eines funktionierenden SharePoint Intranets mit MondayCoffee

CoffeeNet 365: Struktur, Rollen und Aktualität automatisch mitgeliefert

CoffeeNet 365 versteht sich als Company OS für Microsoft 365 und setzt die zuvor beschriebene Architektur über SharePoint als vorkonfigurierte Struktur um. Sechs Mechaniken sorgen dafür, dass diese Struktur auch bei wachsender Organisation bestehen bleibt:

  • Template Engine: Neue Bereiche, etwa ein neuer Standort, eine neue Abteilung oder ein neues Projekt, übernehmen automatisch Struktur, Navigation und Berechtigungen aus einer Vorlage. Wer einen neuen Standort braucht, muss diesen nicht von Hand aufbauen, sondern erhält ihn automatisch in der bestehenden Struktur.

  • Provisionierung von KI-Agenten: Über dieselbe Template Engine lassen sich Copilot- und Business-Agenten als Teil einer Vorlage definieren und bei der Erstellung neuer Arbeitsbereiche automatisch inklusive Konfiguration, Berechtigungen, Datenquellen und Governance-Richtlinien bereitstellen.

  • Rule Engine: Workflows und Berechtigungsänderungen werden einmal zentral definiert und automatisch auf jeden neuen Bereich angewendet, statt sie für jede zusätzliche Abteilung manuell zu kopieren. Ein Genehmigungsprozess, der für eine Abteilung eingerichtet wurde, funktioniert damit auch für die zwanzigste, ohne dass jemand ihn erneut aufsetzen muss.

  • Content-Freshness-Funktion: Verantwortliche einer Seite erhalten in festgelegten Abständen, etwa alle 90 bis 180 Tage, eine Aufforderung zu bestätigen, dass ihre Inhalte noch stimmen, sonst werden sie archiviert oder zur Überarbeitung markiert.

  • Life Cycle Management (LCM): Auf Basis von Richtlinien und Vorlagen steuert CoffeeNet 365 Erstellung, Nutzung, Reviews, Archivierung und Löschung von Teams- und SharePoint-Arbeitsbereichen automatisiert über deren gesamten Lebenszyklus hinweg.

  • Layer-Integration: Präsentations- und Collaboration-Layer laufen in derselben Microsoft-365-Umgebung. Ein Dokument wird dort veröffentlicht, wo es entstanden ist, ohne Tool-Wechsel und ohne Medienbruch zwischen Teams-Arbeitsraum und Intranet.

Intranet-Struktur, die automatisch mitwächst

CoffeeNet 365 ergänzt Ihre bestehende Microsoft-365-Umgebung und hält neue Abteilungen, Standorte und Projekte automatisch in derselben Struktur.

Fünf Beispiele für Entscheidungen, die vor dem Rollout feststehen sollten

CoffeeNet 365 liefert die Struktur mit, doch inhaltliche Entscheidungen muss jedes Unternehmen selbst treffen. Fünf Beispiele zeigen, wie konkret diese Entscheidungen sind.

1. Das News-Konzept festlegen

Ein News-Konzept legt fest, nach welcher Logik Nachrichten aus einzelnen Abteilungen und Standorten auf der zentralen Startseite zusammenlaufen. Dazu gehört auch die Unterscheidung zwischen:

  • Top News, die im Startseiten-Banner erscheinen

  • reguläre News, die nur in der aggregierten Übersicht sichtbar sind


Fehlt diese Entscheidung, verschwinden wichtige Nachrichten in einzelnen Abteilungsseiten, und niemand in der Organisation bekommt das grössere Bild mit.

2. Das Berechtigungskonzept pro Bereich

Ein Rollenmodell aus Owner, Member und Visitor legt fest, wer eine Seite strukturell verändern darf, wer Inhalte pflegt und wer nur lesend zugreift. Ob diese Rollen zentral, also nur durch die IT, oder dezentral, also durch die jeweilige Fachabteilung, vergeben werden, ist eine bewusste, unternehmensspezifische Entscheidung. Fehlt sie, wachsen Berechtigungen unkontrolliert, und am Ende ist niemand mehr eindeutig verantwortlich für eine Seite.

3. Das Governance-Modell für Berechtigungsänderungen

Wer darf eine neue Regel für eine Abteilung aufsetzen, und gilt sie automatisch für alle zukünftigen Abteilungen mit? Ohne diese Festlegung wird jede Berechtigungsänderung zum Einzelfall, der bei jeder neuen Abteilung erneut diskutiert wird.

4. Das Konzept für den Lebenszyklus von Arbeitsbereichen

Wann wird eine Abteilungsseite oder ein Projektraum archiviert, wann gelöscht, und wer entscheidet das? Fehlt diese Regel, sammeln sich über Jahre verwaiste Bereiche an, für die niemand mehr zuständig ist.

5. Das Dokumenten- und Metadatenkonzept

Nach welcher Logik werden Dokumente kategorisiert, und welche Metadaten muss jede Datei tragen, damit sie sich auffinden und einer Abteilung oder einem Projekt eindeutig zuordnen lässt? Ohne diese Festlegung entstehen Dokumentenbibliotheken, die zwar technisch funktionieren, aber weder durchsuchbar noch für eine KI-gestützte Nutzung brauchbar sind.

Gut zu wissen

Die vorkonfigurierte Struktur schränkt Fachabteilungen nicht ein: Sie können jederzeit eigene Seiten und Bereiche anlegen, ohne dafür die IT einzubinden. Bei wachsender Organisation übernimmt dafür meist ein eigenes Content-Management-Team die Aufgabe, die definierten Strukturvorgaben einzuhalten. MondayCoffee begleitet Unternehmen dabei nicht nur beim Rollout, sondern dauerhaft, vor allem bei der konzeptionellen Frage, wie neue Bereiche strukturell sinnvoll eingeordnet werden.

SharePoint als Intranet aufbauen: Mit CoffeeNet 365 zur skalierbaren Struktur

SharePoint liefert das Werkzeug für ein Intranet. Ob daraus eine Struktur wird, die auch nach zwölf Monaten noch trägt, entscheiden die Weichenstellungen davor: ein Konzept für Kommunikation und Zusammenarbeit, eine einheitliche Architektur aus Start-, Abteilungs- und Standortseiten, automatisierte Governance für wachsende Organisationen sowie ein festgelegtes News- und Berechtigungskonzept. Was zum Projektstart übersichtlich und durchdacht wirkt, entwickelt sich ohne diese Weichenstellungen oft schon innerhalb weniger Monate zu einer schwer steuerbaren Informationslandschaft.

CoffeeNet 365 liefert genau darauf eine Antwort: Template Engine, Rule Engine und Content-Freshness-Funktion setzen diese Struktur von Anfang an um. Über Reapply Template lassen sich spätere Anpassungen zudem auf bereits bestehende Bereiche zurückspielen, statt nur für neue Abteilungen zu gelten, und halten die Struktur so auch bei wachsender Mitarbeiterzahl konsistent, statt dass sie nach zwölf Monaten wieder zur unübersichtlichen Seitensammlung wird.

Strukturiertes Intranet statt Seitenwildwuchs

Besprechen Sie in einem Strategie-Workshop, wie CoffeeNet 365 Struktur, Rollen und Governance für Ihr SharePoint-Intranet von Anfang an mitliefert.

FAQs

Welche Entscheidungen müssen IT-Leiter vor dem Aufbau eines SharePoint-Intranets treffen?

Zwei Entscheidungen sind besonders konkret: ein News-Konzept, das festlegt, wie Nachrichten aus einzelnen Bereichen auf der Startseite zusammenlaufen, und ein Berechtigungskonzept, das für jede Seite klärt, wer sie strukturell verändern, wer Inhalte pflegen und wer nur lesen darf. Beide Entscheidungen lassen sich nicht nachträglich reparieren, ohne die bestehende Struktur wieder aufzubrechen.

Ein SharePoint-Intranet ist der Ort, an dem Mitarbeitende fertige, konsumierbare Informationen finden, etwa eine Abteilungsseite oder eine Startseite. Die aktive Zusammenarbeit, aus der diese Informationen erst entstehen, findet dagegen in Microsoft Teams statt, in Projekten, Arbeitsgruppen und Gremien. Ein funktionierendes Intranet braucht beide Ebenen, nicht nur die eine oder die andere.

Das hängt vom gewählten Berechtigungskonzept ab. Ein Rollenmodell aus Owner, Member und Visitor regelt das pro Seite: Owner verwalten Struktur und Berechtigungen, Member pflegen laufend Inhalte, Visitor lesen nur. Ob diese Rollen zentral über die IT oder dezentral über die jeweilige Fachabteilung vergeben werden, ist eine bewusste Entscheidung, die von der Organisationsgrösse und der gewünschten Kontrolle abhängt.

Entscheidend ist, dass Struktur und Berechtigungen nicht für jeden neuen Bereich manuell neu aufgebaut werden müssen. Eine Template-Logik überträgt Struktur, Navigation und Berechtigungen automatisch auf neue Abteilungen, Standorte oder Projekte, während zentral definierte Regeln Workflows und Berechtigungsänderungen automatisch auf alle bestehenden und neuen Bereiche anwenden, statt sie einzeln zu kopieren.

Ein selbstgebautes Intranet entsteht Seite für Seite, meist ohne verbindliche Vorlage, wodurch Struktur und Berechtigungen mit jeder neuen Abteilung individuell nachgebaut werden müssen. CoffeeNet 365 liefert Template Engine, Rule Engine und Content-Freshness-Funktion als vorkonfigurierte Bausteine mit, sodass diese Struktur von Anfang an feststeht und automatisch mitwächst, statt nachträglich aufwendig angeglichen zu werden.

Schluss mit der Seitensammlung

CoffeeNet 365 hält Ihr SharePoint-Intranet mit Vorlagen, Regeln und automatischer Aktualitätsprüfung strukturiert.

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Über die Redaktion

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MondayCoffee ist ein führender, zertifizierter Microsoft Solutions Partner mit Standorten in Zürich und München. Das Redaktionsteam teilt Einblicke aus über 25 Jahren Erfahrung in der digitalen Transformation mittelständischer Unternehmen.

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Erfolgreiches SharePoint-Intranet aufbauen: Mehr als nur Technologie

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