Der Schweizerische Unihockey Verband swiss unihockey wurde 1985 in Sarnen gegründet und ist seit 1989 Mitglied der Swiss Olympic Association (SOA). Mit 360 Vereinen, 2‘219 Teams und 35‘695 Lizenzierten ist swiss unihockey heute der zweit grösste Teamsportverband in der Schweiz.
swiss unihockey hat in den letzten Jahren einen beeindruckenden Digitalisierungsschub vollzogen. Zwischen Verband, Vereinen, Schiedsrichtern und Trainerinnen wurde mit CoffeeNet 365 eine moderne Kollaborations- und Lernplattform aufgebaut, Prozesse wurden automatisiert, und neue Wege der Zusammenarbeit etabliert. Im Gespräch mit Patrick (CEO swiss unihockey), Lukas (ehemaliger Verantwortlicher Vereinsentwicklung swiss unihockey), Mario (Geschäftsführer HC Rychenberg Winterthur) und Massimo (Principal Business Consulting MondayCoffee) wird deutlich: Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um Ehrenamtliche zu entlasten, Zusammenarbeit zu vereinfachen und den Sport nachhaltig zu fördern.
Was aus dem Gespräch hervorgeht:
-
Digitalisierung als Dienstleistung für die Vereine:
Der Verband versteht sich als Service-Partner seiner 360 Vereine. Ziel: administrative Aufgaben vereinfachen, damit mehr Zeit für den Sport bleibt. -
Drei Kernbereiche der digitalen Transformation:
Collaboration & Kommunikation: Austausch zwischen Verband, Vereinen, Schiedsrichtern und Trainerinnen läuft künftig über eine gemeinsame digitale Plattform - weniger E-Mails, mehr direkter Dialog, gesicherter Wissenstransfer.
Lernen: Einführung eines integrierten Learning Management Systems (LMS) für Schiedsrichterinnen und Trainer - Pflichtschulungen, Weiterbildung und Ethik-Trainings sind in Zukunft digital zugänglich und nachvollziehbar.
Automatisierung von Prozessen mit Microsoft 365: Spesenabrechnungen, Schiedsrichterentschädigungen und Disziplinarfälle wurden digitalisiert - mit klaren Abläufen, Effizienzsteigerung und Fehlerreduktion. -
Herausforderung Adoption:
Technik allein reicht nicht - entscheidend ist die Akzeptanz in den Vereinen, denn unterschiedliche IT-Affinitäten erfordern Geduld, Training und kontinuierliche Begleitung, damit die Nutzer und Nutzerinnen den Mehrwert sofort spüren und die Digitalisierung Wirkung entfalten kann. -
Tipps für andere Organisationen:
Offenheit und Mut für Neues, das Verständnis von Digitalisierung als laufender Prozess, die schrittweise Einführung in kleinen Päckchen statt einem Big-Bang sowie der klare Fokus auf Nutzerorientierung und konkreten Mehrwert sind die zentralen Faktoren.
Ethik im Sport – Wissen gezielt vermitteln
Viele Verantwortliche sind über wichtige Ethik-Themen nicht ausreichend informiert – trotz intensiver Bemühungen von Bund, Swiss Olympic und Verband. Oft gehen Informationen in der E-Mail-Flut unter, erreichen die falschen Personen oder werden nicht als relevant erkannt. swiss unihockey versteht sich deshalb klar als Dienstleister und setzt auf eine rollenbasierte Informationsvermittlung mit CoffeeNet 365: Inhalte sollen gezielt an Trainer, Vorstände oder Schiedsrichterinnen gehen – damit das Wissen dort ankommt, wo es gebraucht wird.
Schiedsrichterabrechnung neu gedacht
Früher mussten Schiedsrichter ihre Billette aufbewahren und Quittungen einreichen – ein mühsamer und fehleranfälliger Prozess. Heute geht das bei swiss unihockey vollautomatisch: Aus Wohnort- und Spieldaten wird eine SBB-Abfrage erstellt, die die Reisekosten direkt einträgt. Keine Belege mehr suchen, keine Nachrecherche, keine Fehlerquellen. Die Abrechnung wird schneller, einfacher und transparenter – und läuft nahtlos im CoffeeNet 365 auf Basis von Microsoft 365, ganz ohne zusätzliche Tools.
Wissen sofort verfügbar für Nachfolger
Gerade im Ehrenamt, wo es viel Fluktuation gibt, ist es entscheidend, Informationen nicht an einzelne Personen zu binden. Früher gingen mit dem Wechsel von Vorstandsmitgliedern oft wichtige Inhalte verloren – E-Mail-Postfächer wurden gelöscht, Wissen war weg. In Zukunft läuft die Kommunikation kollaborativ in Teams: Alle Personen in einer Funktion sind adressiert, Informationen bleiben bestehen und können von neuen Verantwortlichen direkt genutzt werden. So bleibt das Wissen im Verein erhalten und der Übergang gelingt ohne Rückschritte.
Meetings effizient managen
Traktandenlisten suchen, Protokolle in Mails wälzen, Unterlagen zusammensuchen – genau das gehört dank der Meeting-App bei swiss unihockey der Vergangenheit an. Vorbereitung, Traktanden, Protokolle und Beschlüsse sind jederzeit zentral abrufbar und übersichtlich strukturiert. Ob Vorstandsgremium oder Arbeitsgruppe – mit wenigen Klicks finden Verantwortliche alle relevanten Dokumente, ohne in alten E-Mail-Threads graben zu müssen. Das spart Zeit, reduziert Aufwand und sorgt für mehr Klarheit in der Zusammenarbeit.
Prozesse automatisieren – weniger Aufwand, mehr Effizienz
Ob Spesenabrechnungen, Schiedsrichterhonorare oder Disziplinarfälle: Was früher mit Formularen, E-Mails und manueller Kontrolle verbunden war, läuft bei swiss unihockey zukünftig digital und weitgehend automatisch. Belege können direkt mit dem Handy hochgeladen werden, Abrechnungen erfolgen anhand hinterlegter Daten wie Wohnort und Spielort, und Genehmigungen werden systemgestützt nachverfolgt. Das reduziert Fehler, spart Zeit und entlastet Ehrenamtliche wie Verbandsfunktionäre gleichermassen.
Weg von der E-Mail-Flut – hin zur Community
Anstatt Informationen in unzähligen E-Mails zu verschicken, setzt swiss unihockey künftig auf eine rollenbasierte Kommunikation. Trainerinnen, Schiedsrichter oder Vereinsentwicklerinnen erhalten so gezielt die für sie relevanten Inhalte – ohne Informationsüberfluss. Gleichzeitig entsteht Raum für direkten Dialog und Austausch in Teams, wo auch die Community selbst Wissen beiträgt.
Success Stories
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB)
Der DOSB ging den Schritt weg von einer reinen Linienorganisation hin zu einer themen- und projektorientierten Zusammenarbeit. Dabei vertraute er auf die Expertise von MondayCoffee und führte CoffeeNet 365 unter dem Namen TeamPlay ein.
DOSENBACH OCHSNER
Innovationsschub in 8 Monaten: MondayCoffee unterstützte Dosenbach-Ochsner Schweiz bei der Einführung einer modernen Arbeitsweise. In nur acht Monaten entstand eine Kommunikations- und Collaboration-Plattform.
